Throwback Thursday: 1998 das Jahr des sexistischen Apfels

Da denkst du immer, dass die absurden #Aufschreie von angeblichen Feministinnen erst seit dem Internet die tollsten Blüten treiben und dann musst du feststellen, dass diese Annahme absoluter Quatsch ist. Denn Frauenbeauftragte und somit dämliche Damen die dumm deppert daherlabern gab es schon immer, wie dieser Zeitungsausschnitt aus dem Jahre 1998 zeigt.

Da überlegt das Gesundheitsreferat der Stadt München eine Infobroschüre zu erstellen und nutzt hierfür ganz kreativ einen Apfel als Form, denn wir wissen ja alle „one apple a day keeps the doctor away“. Und was fällt der Frauenbeauftragten der Stadt München dazu ein? Nicht etwa, dass der Apfel naheliegend und die ganze Nummer deswegen enorm langweilig ist. Nein, die gute Dame erkennt in der Broschüre Sexismus, denn (Zitat) „Die Apfelhälfte erinnere an weibliche Geschlechtsorgane“

Was uns irgendwie beruhigt ist ja die Tatsache, dass das Internet die Frauenbeauftragten weder dümmer noch absurder gemacht hat. Denn schon damals wussten sie nicht was Sexismus bedeutet (nämlich die Unterscheidung von Menschen auf Basis ihres Geschlechtes), sondern setzten es in ihrem puritanischen Geiste mit sexuell anzüglich oder sexuelle Belästigung gleich. Und schon damals haben die Frauenbeauftragten maßgeblich dafür gesorgt, dass den Feminismus niemand mehr ernst nimmt. Fies ist allerdings, dass es schon damals unmöglich war Feministinnen ironisch überzeichnet oder ihre Forderungen absurder darzustellen, als sie tatsächlich sind.

sexistischer Apfel

Quelle: mann-om-man.blogspot.de

One Response

  1. Nostalgie-Fundstück: Fruitshaming | Geschlechterallerlei

    […] dass radikalfeministischer Schwachsinn sich nicht auf die vergangenen Jahre beschränkt. Sowohl Schindluder als auch Emannzer hatten bereits auf einen Artikel aus dem Jahr 1998 aufmerksam gemacht, den zuerst […]

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