Jennifer Rostock präsentiert ihre Titten und beschwert sich, dass die Bild ihre Titten präsentiert

Stellt dir mal vor du bist ein ziemlich unsicheres Mädchen und möchtest irgendwie bekannt werden. Du hast zwar kein besonderes Talent, aber eine halbwegs passable Stimme, also versuchst du es mal als Sängerin. Immerhin sind deutsche Punkrockpopirgendwas-Bands mit einer Frontfrau ziemlich hip.

Textlich und musikalisch bist du mit deiner Band zwar ungefähr so relevant wie E-Rotic in den 90ern, aber was du mit Inhalt und Stimme nicht erreichst, schaffst du mit Tattoos. Denn zum einen sind die eh grad enorm angesagt und außerdem kannst du so zeigen wie individuell, tough und totally crazy du bist. Du bist halt ne richtige Rockgöre, rotzfrech und voll straight. Zumindest bis auf die Sache mit deiner Oberweite.

Ganz ohne Zweifel bist du ein medienkritisches, tiefsinniges und reflektiertes Individuum mit eigener Meinung, aber das allgemeine Schönheitsideal, welches dir von den Medien aufgezeigt wird und besagt, dass n bissl größer schon besser wäre, akzeptierst du natürlich. Also lässt du dir deine Oberweite von A auf C vergrößern und bist jetzt mächtig stolz auf deine Titten.

Sagen wir kurz und knapp, du bist Jennifer Weist, singst bei der 0815-Punkrockpopirgendwas-Kapelle „Jennifer Rostock“ und bist natürlich enorm stolz auf deine Titten. So stolz, dass du sie bei quasi jedem Konzert unaufgefordert rausholst und dem Publikum präsentierst. Soweit so gut.

Bis auf einmal die Bild-Zeitung ein Bild von dir präsentiert, auf dem du deine Titten präsentierst.

jernniver rostock novarock-bild

Also das geht mal gar nicht! Denn auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht so ausschaut, als ob du einfach nur deine Titten präsentierst, ist das natürlich vollkommen falsch. Denn du demonstrierst mit deinen Titten gegen die Instrumentalisierung des weiblichen Körpers. Was jeder Blinde allein schon daran erkennen kann, dass du vollkommen natürlich die Titten in das Publikum reckst. Dass hier die Bild dich ähnlich behandelt wie eine ihrer Tittenmäuse ist natürlich ein absolutes Unding.

Deswegen hast du zusammen mit deiner Band entschieden der Bild-Zeitung einen Song zu widmen. Und um zu zeigen wie gleich Männer- und Frauenkörper sind und gegen die Instrumentalisierung und Sexualisierung des Frauenkörpers zu demonstrieren, entscheidest du dich als Einzige aus der Band dich nackig zu machen.

Liebe Bild,mit eurer „Berichterstattung“ zu Jennifers Blankziehen beim Novarock habt ihr das bewiesen, wogegen sie mit…

Posted by Jennifer Rostock on Samstag, 27. Juni 2015

Wir von Schindluder unterstützen Jennifer Rostocks Kampf gegen die Instrumentalisierung und Sexualisierung des weiblichen Körpers und verleihen Jennifer W. hiermit für den nächstjährigen politisch korrekten Tittenkalender eine Wildcard.

9 Responses

  1. Rostocks Jennifer erklärt sich und ihre Welt und wir bieten unsere wohlwollende Hilfe an | Schindluder

    […] ja, dass du so angefeindet wirst und Menschen deine Worte auf die Goldwaage legen, weil du bspw. beständig auf der Bühne allen deine Titten präsentieren musst, aber dich dann aufregst, wenn dic…. Oder, dass du ernsthaft in deinem langen Posting […]

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  3. alias faules gesindl
    alias faules gesindl at |

    Sex sells meint ihr wohl ihr notgeilen böcke!

    zeig doch lieber mal deinen eigenen schwanz hier, dann reden wir weiter, kleiner

    und als bildunterschrift hätte ich gern:
    „da ist er ganz klein
    (große fresse nix dahinter)“

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  4. Jennifer Rostock präsentiert ihre Titten und beschwert sich, dass die Bild ihre Titten präsentiert – Pholym
  5. chris
    chris at |

    Mir gefallen ihre Titten –
    sehr formschön

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  6. Emannzer
    Emannzer at |

    Oh, wie schön. Jeniffer zeigt ihre Hupen, nebst Plastikinhalten (sind ja zwei Silis), um damit endlich mal was anderes darbieten zu können, als ihre künstlerische Selbstverstümmelung, welche sie in ihren Gesangsergüssen, welche entfernt an das Gejaule von Ronja erinnern, wenn der Ronny ihr damals die Schaufel im Sandkasten gestohlen hat, erinnert.

    Die Dinger sind so unecht, als das man meinen könnte, sie wären ein Traum. Aber das sieht man ja schon an Micaela und ihren empfindlosen Warzen (welch‘ garstig Wort).

    Muss aber eine Menge Geld gekostet haben, endlich einen „Bomberbusen“ (O-Ton Dr.-Sommer Team der Bravo) zu haben.

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  7. Hannah
    Hannah at |

    Warum glauben eigebtlich so Weiber wie die „Tschännie“ und die Ischen von Femen, das Titten zeigen die Rechte von Frauen vertritt?
    Ich fühle mich davon nicht vertreten.
    Zumal die Femen-Gruppe von dem Gründer nur deshalb gegründet wurde, um besser Frauen aufreissen zu können.

    Hat sich die Tschännie bestimmt noch nie Gedanken drüber gemacht.

    Ich weiß, der Post ist voll oll, aber die Olle auch.

    Lustig auch, dass nur Weiber mit „Modelmaßen“ Titten zeigen.

    Ich glaub nicht, dass das nur daran liegt, dass jede Frau über Kleidergröße 36 sich schämt.

    Vielleicht haben die es einfach nicht nötig…?

    Aber Hauptsache die Haare (respektive die Plastiktitten!) sitzen!

    Dumm ist noch das Netteste, was ich von so dermaßen schrägen Weibern halte.

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