13 Responses

  1. wokrim
    wokrim at |

    Moin,

    1. Ihr habt den Unterschied zwischen Merchandise, Marketing und dem Verein nicht verstanden, sollt ihr aber vermutlich auch nicht, weil ihr dann nicht so schön lästern könntet
    2. Im Gegensatz zu RBL macht der FCSP auch klare politische und soziale Aussagen und Aktionen
    3. Ohne die Entwicklung in den 80er Jahren (Widerstand gegen Rassismus in den Stadien) würde es wohl noch immer sehr finster aussehen

    Tschüß

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  2. betamax
    betamax at |

    Moin Moin,

    etwas tiefer hättet Ihr aber schon recherchieren können. Der FC St. Pauli hat seine Merchandising Abteilung nicht einfach nur verkauft, weil man in dem Moment einfach das für richtig befunden hat, sondern ganz einfach weil man zu dem Zeitpunkt des Verkaufs die „kapitalistische Pistole“ auf die Brust gesetzt bekommen hat: Verkaufen oder Verein wegen Insolvenz auflösen!

    Und wie das nunmal so ist, einem Ertrinkenden reicht man zwar die Hand, aber eben nicht voller Scheine, wurde dieser Deal zu äusserst mickrigen Konditionen für den FC St. Pauli geschlossen. Der eine oder andere wird es durchaus wissen, das so etwas auch im BGB geregelt ist. Stichwort: Anfechtung.

    Einem Verein nun vorzuwerfen, das er Rechte gem. BGB in Anspruch nimmt, hört sich für mich da recht irrsinnig an!

    Klar macht der Verein auch Kommerz. Bleibt ihm ja nichts anderes übrig. Unser dolles neue Stadion, welches alle natürlich gut finden, ist ja in letzter Konsequenz nur dadurch entstanden, weil man seitens der DFL dazu gedrängt wurde. Als im Jahr 2006 der Wiederaufstieg in den „Profifussball“ gelang, wurde für das alte Stadion noch eine Ausnahmegenehmigung als Spielstätte erteilt, mit der Auflage eben das ganze zu modernisieren. Auch das ging nur unter Aufwendung des schnöden Geldes. Jetzt zu argumentieren, wenn Ihr so dagegen seit, dann spielt doch in der Kreisliga wäre dann genau das, wofür man Retortenvereine hasst!

    Und schlussendlich, wenn es nur noch Vereine gibt, die wie RB Leipzig, TSG Hoffenheim etc. funktionieren, dann werden wir hier bald britischen Fussball haben. Dort wurde der urtümliche Fussballfan doch längst aus dem Stadion getrieben und durch mitklatschenden, stumpfsinnigen Fussballtouristen ersetzt, der hoffentlich beim verlassen des Stadions noch zur Erinnerung einen Fanartikel erwirbt.

    Ironischerweise wollte euer Investor ja lieber beim FC St. Pauli seinerzeits einsteigen 😉 Das zeigt aber auch, wie egal dem das eigentlich ist, heute Leipzig, morgen irgendein anderer Klub. Oder täusche ich mich, wenn er die Investitionen und Erwartungen bei Salzburg zurückgeschraubt hat und dafür Leipzig in den Vordergrund holt? Was mag wohl passieren, wenn ihr in 5 Jahren immer noch nicht in der CL spielt? Versucht er es dann in Spanien oder Italien und plötzlich ist Leipzig nur noch Farmteam? Das sind FRagen die sich der RB Fan stellen sollte!

    Gruß aus dem Norden

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  3. Mimimi Kai Diekmann erklärt den FC St. Pauli mal spontan zu Flüchtlingsgegnern | Schindluder

    […] Pauli ziehen wir ernst gemeint unseren Hut. Auch wenn die Aktion natürlich ziemlich ideal in das Marketingkonzept von Pauli passt, so ist es doch ein klares Statement. Wir sagen […]

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