Eine großartige, sexistische Kampagne von Klosterfrau: „Männergrippe“

Stellt euch mal vor, es gäbe eine Werbekampagne bei der Frauen mit ihrer Unfähigkeit einzuparken, ihrem Schuhtick, der Feststellung, dass man trotz 1.000 Kleidern im Schrank nix zum Anziehen hat oder sämtliche andere Vorurteile im Mittelpunkt ständen. Wisst ihr was passieren würde? Sämtliche moralischen Maulhelden der Republik, allen voran Claudia Roth und ihre Partei der politisch korrekten, bigotten Wohlstandskinder würden auf die Barrikaden gehen. Es würde ein Shitstorm durch die Sozialen Netzwerke fegen gegen den er #Aufschrei ein #Flüstern war. Femen würde bei der nächsten Pressekonferenz des werbenden Unternehmens die Titten rausholen und rumschreien. Alice Schwarzer würde eine Sonder-Emma rausbringen und feststellen, dass dies ein Zeichen dafür ist, wie sehr die Gesellschaft noch immer vom bösen Patriarchat dominiert wird. Anne Will & Co. würden mehrere Wochen lang darüber debattieren was die Vorurteile und die Diskriminierung der Frau in der Werbung über unsere Gesellschaft aussagt. Außerdem würden sich natürlich Politiker aller Parteien in ihrer Betroffenheit, über diesen öffentlichen Sexismus und die damit verbundene Herabwürdigung der Frau, überbieten.

Und das ist noch das Best Case Szenario, welches wir uns vorstellen können. Wahrscheinlich wird sogar das Unternehmen öffentlich Abbitte leisten und sofort mindestens 50 % aller Arbeitsplätze mit Frauen besetzen müssen. Und von der Werbeagentur, die diese Idee hatte wollen wir gar nicht sprechen. Wir schätzen mal „Schwanz ab!“ ist noch das Beste was denen widerfahren würde.

Was passiert wenn man eine Werbekampagne entwickelt bei der Männer und ihre Wehleidigkeit bei der Männergrippe nicht nur in den Mittelpunkt gestellt, sondern auch der Lächerlichkeit preis gegeben werden? Nichts! Man feiert sie und wir auch. Denn sie beweist wieder einmal wie großartig wir Männer sind. Wir zerbrechen nicht an einer witzigen Kampagne über uns, sondern lachen mit. Sogar wenn es um so ernste Themen wie eine „Männergrippe“ geht, denn damit spaßt man eigentlich nicht!

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