Der Song zum Unwort des Jahres „Gutmensch“

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Wie ihr sicherlich mitbekommen habt, wurde „Gutmensch“ zum Unwort des Jahres gewählt und das finden wir ehrlich gut. Das heißt nicht, dass uns politisch korrekte, Zeigefinger erhebende und die Welt mit ihren Worten (WICHTIG! Worte, nicht Taten!) verbessernde Menschen nicht auf den Sack gehen. Sondern nur, dass man die halt nicht „Gutmenschen“ nennen sollte. Denn das Problem mit denen ist ja, dass sie auch nicht für Ironie empfänglich sind und glauben „Gutmensch“ ist ein Synonym für „guter Mensch“. Was sie, wie wir alle wissen, ja weiß Gott nicht sind.

Deswegen unser Tipp an euch: Bezeichnet sie nicht als „Gutmenschen“, bezeichnet sie lieber als das was sie sind: Moralisch Maulhelden. Das beschreibt diesen Menschenschlag nicht nur viel besser, sondern kann auch nicht missverstanden werden. Außerdem beleidigt man damit nicht die wirklich guten Menschen, die tagtäglich Gutes tun.

Unser zweiter Tipp passt an dieser Stelle enorm gut, denn sie haben das Lied zum Unwort des Jahres schon vor zwei Jahren geschrieben: Suchtpotential. Nomen est omen! Die Damen sind eine unserer Entdeckungen des vergangenen Jahres, sondern auch ein Beweis dafür, dass Frauen nicht nur lahme Beziehungscomedy können, sondern auch witzig sein können. Und das trifft nicht nur auf ihren Gutmenschen-Song zu.

Allerdings müssen wir euch an dieser Stellen warnen, denn das Lied hat nicht nur Sucht- sondern auch Ohrwurmpotential:

Du bist ein Gutmensch,
zu gut für diese Welt,
ein Gutmeschen,
strebst nicht nach Sex, Macht oder Geld
weil du nur mit Frauen vögelst die du gut kennscht,
bist du ein Gutmensch!

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3 Responses

  1. Kurznachrichten vom 14.01.2015 | Geschlechterallerlei

    […] gibt es einige kritische Kommentare, z.B. von Hugo Müller-Vogg, auf Sciencefiles.org und Schindluder und die Stuttgarter […]

  2. Hier freut sich der Rechtspopulist (2) | DiskursKorrekt im Tagesspiegel

    […] ist wieder in Ordnung. Auf Youtube haben wir den „Gutmensch“ nicht gefunden. Aber hier existiert er derzeit noch und kann sogar auf die Festplatte kopiert […]

  3. Hallo Herr ***: Betrifft „Gutmensch“ | DiskursKorrekt im Tagesspiegel

    […] Facebook scheint der schöne Song auch nicht mehr zu existieren. Hier aber schon, auf die Festplatte kann man ihn auch kopieren. Viel Spaß ? […]

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