„Bin ich Sexist oder was?“ Ja, bist du. – 3 Tipps für linke Männer von einem Mann

Uns wird ja immer wieder vorgeworfen wir hätten etwas gegen Frauen, was natürlich absoluter Quatsch ist. Denn mal abgesehen davon, dass wir seit KoKos Machtübernahme nun eine 50:50 Geschlechterquote bei Schindluder haben und damit besser als sämtliche DAX-Konzerne sind, muss Mann sich nur mal eine Welt ohne Frauen vorstellen. um zu wissen wie dämlich es ist gegen Frauen zu sein.

Wir sind zweifellos Vorzeigefeministen, ABER das ist uns nicht einfach so in den Schoss gefallen. NEIN! Es war ein langer, steiniger Weg, den wir aber letztendlich aufgrund unseres Sexismus-Guides Wladek Flakin erfolgreich meistern konnten. Männer, wir wollen euch nicht anlügen, es ist echt harte Arbeit, ABER vertraut uns, Wladek weiß was Frauen wollen und er weiß wo und wie ihr an euch arbeiten müsst.

Insgesamt hat er 10 Tipps formuliert, allerdings wissen wir ja, dass ihr noch Anfänger beim Thema „Frauen und Sexismus“ seid und da wir euch nicht überfordern wollen, haben wir einfach mal die drei wichtigsten Tipps rausgesucht. Wenn ihr die umgesetzt habt, könnt ihr euch in seinen 10 Geboten für den Mann des 21. Jahrhundertes Bin ich Sexist oder was?“ Ja, bist du. 10 Tipps für linke Männer“ selbstständig weiterbilden. Und bitte lasst euch nicht von dem „linke Männer“ verwirren, denn Hand aufs Herz Männer, sind wir nicht alle ein bisschen link, besonders wenn es um Frauen geht? Seht ihr. Aber Einsicht ist bekanntilch der erste Schritt zur Besserung. TSCHAKKA, ihr könnt es schaffen! Vertraut uns, die Frauen werden es euch danken!

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Tipp 1: Keine dummen Witze machen!

Gerade die scheinbar „harmlosen“ Formen des Sexismus machen das Problem allgegenwärtig. „Das ist doch nur ein Witz – hast du keinen Humor?“ So will sich mancher Mann als Sexist und Antisexist gleichzeitig feiern lassen. Und er greift die Frauen noch einmal an, weil sie nicht über ihre Unterdrückung lachen wollen.

Mir hat es unglaublich gut getan als junger, frisch politisierter, linker Mann, nach einem sexistischen Witz richtig lange ausführlich kritisiert zu werden. Erst das unangenehme Gefühl hat mich dazu gebracht, über die Bedeutung meiner „Witze“ nachzudenken. Also ich hoffe, dass möglichst viele andere Männer diese Erfahrung machen können.

Tipp 2: Selbst aktiv werden

Sexistische Bemerkungen kriegt man ständig mit. Ist es nicht Sache der Betroffenen, es anzusprechen, wenn es ein Problem gibt? Ja und Nein. Natürlich müssen die Wünsche der Betroffenen im Mittelpunkt stehen. Aber man glaubt gar nicht, wie viele sexistische Vorfälle Frauen potentiell ansprechen könnten – locker 10.000 am Tag.

Und es ist nicht die Aufgabe von Frauen, 24 Stunden am Tag auf Sexismus hinzuweisen. Immerhin gibt es auch andere politische Themen. (Zudem die angeblich „harmlosen“ Witze sich nicht allzu selten in nackte Gewalt umwandeln, wenn sie kritisch angesprochen werden.) Deswegen solltest auch du als Mann einschreiten: „Das finde ich sexistisch und andere Menschen vielleicht auch.“

Tipp 3: Keine Doppelbelastungen für Frauen schaffen!

Beim Kongress eines reformistischen Jugendverbandes gab es ein Frauentreffen: Hier konnten weibliche Mitglieder unter sich diskutieren. Eine tolle, feministische Sache! Was haben die Männer währenddessen gemacht? Saßen in der Kneipe und tranken Bier. Nicht so toll.

Frauen müssen sich die ganze Zeit mit Sexismus auseinandersetzen, ob sie wollen oder nicht. Das darf auf keinen Fall zu zusätzlichen politischen Aufgaben führen, von denen Männer befreit sind. Auf besonderen Frauentreffen muss auch nicht nur über die eigenen Erfahrungen als Frau diskutiert werden, sondern über alle Aspekte der Politik.

Während eines Frauentreffens können Männer unter sich über Sexismus reflektieren – solche Diskussionen sind oft ergiebiger, als man erwarten würde. Alternativ können sich Männer in der Zeit mit Reproduktionsarbeit beschäftigen.

 

Nachtrag aufgrund der Nachfragen: Nein wir haben, abgesehen von den Überschriften, nicht ein Wort in Wladeks-Tipps geändert!

3 Responses

  1. m
    m at |

    „Jede zwischenmenschliche Interaktion, (…) zeigt uns die angebliche Minderwertigkeit von Frauen auf.“

    Gehört „Frauen und Kinder zuerst“ auch dazu? Ich bin nämlich mehr als bereit, das endlich abzulegen.

    Danke, Wladek!

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  2. alias faules gesindl
    alias faules gesindl at |

    den scheiss kann ja keiner lesen. daher kommt der ausdruck käseblatt.

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