Goldenes Schindluder: Filmzensoren 14 Stunden lang das Trocknen weißer Farbe anschauen lassen

Ladies and Gentleman,

wir sind proudly darüber, das erste „goldene Schindluder am blauen Bande“ des Jahres verleihen zu können und zwar an Charlie Lyne. Charlie ist zum einen Regisseur und zum anderen ziemlich angepisst darüber, dass man mindestens 1.000 Pfund in die Hand nehmen muss, um von der britischen FSK einen Film als unbedenklich absegnen zu lassen. Klar ist das für Hollywook-Blockbuster n Fliegenschiss, aber für Independent-Projekte schon relevanter Finanzposten.

Also dachte sich Charlie: „Ihr Behördendeppen kostet uns Filmern Nerven und Geld, dafür nehm ich euch Lebenszeit. Um genau zu sein 14 Stunden eurer Lebenszeit!“ Gedacht getan! Also hat Charlie nun einen Film produziert bei dem 14 Stunden weiße Farbe an der Wand trocknet und von dem die filmische Fachkommission jede einzelne Sekunde anschauen muss. Denn das ist ihr Job und die Grundvoraussetzung für die Vergabe des Unbedenklichkeit-Zertifikates.

Die ganze Aktion kostete unseren englischen Eulenspiegel knapp 6.000 Pfund, wovon 0 Pfund in Film und der ganze Rest in die britische Zensurbehörde flossen. Mit Hilfe einer Kickstarterkampagne wurde allerdings auch dies gemeistert.

Wir finden sowohl die Idee, als auch die Umsetzung hat nicht nur einen Oscar, sondern auch das goldene Schindluder am blauen Bande verdient.

 

Goldenes Schindluder am blauen Bande

Lob und Anerkennung in schärfster Form gehen für den Hinweis zu dieser Aktion mal wieder an www.schleckysilberstein.com

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