Das dreiundzwanzigste Kalendertürchen oder warum es heute und morgen keine Weihnachts-Emails gibt

Wenn ihr glaubt 2016 hätte nicht noch beschissener werden können, dann liegt ihr falsch! Wie genau beginnt man eigentlich eine weihnachtliche E-Mail, wenn man feststellen muss, dass Gott mal wieder seine Humor zur Schau stellt und dein Leben zu nem Witz macht? So geschehen bei Leuten wie marKo am heutigen Tage. Der eigentlich ziemlich gut begann. Denn Leute wie marKo wandeln seit kurz nach 0 Uhr wieder auf sächsischem Boden und auf der Bahnfahrt konnte marKo eines der größten Geheimnisse der Menschheit klären: Was macht der Weihnachtsmann eigentlich, wenn nicht gerade Weihnachten ist?

Wollt ihr die Antwort wissen? Er kontrolliert Fahrscheine bei der Bahn. Und nein, das denkt sich marKo nicht aus, das kann er sogar beweisen. Denn, wie schon erwähnt, fuhr marKo gestern mit der Bahn gen Osten und war aufgrund von wenig Schlaf in der Nacht zuvor, einem etwas stressige Unitag und vor allem der hektischen verdammt-ich-muss-packen-für-anderhalb-Woche-Osten-was-brauch-ich-alles-Vorbereitungen fiel er, sobald er im Zug saß in den Schlaf der Gerechten. Soweit, so unspektakulär. Bis, ja bis auf einmal ein goldenes Glöckchen erklang, Leute wie marKo erwachten, zuerst auf das Glöckchen schauten und dann auf den Fahrkartenkontrolleur, der folgendermaßen aussah.

der-nebenjob-es-weihnachtsmann

Aus Reflex heraus wollte ich schon ein Gedicht aufsagen, um ein Geschenk abzusahnen, hab mich dann aber entschieden doch einfach die Fahrkarte vorzuzeigen.

Ob der Zugführer eine rote Nase hat und ein Geweih trägt und ob  im Zugrestaurant Kleinwüchsige mit spitzen Ohren und in grüner Arbeitskleidung arbeiteten, kann ich jetzt nicht bestätigen. Allerdings kann ich eidesstaatlich bezeugen, dass im zweiten ICE, den ich dann von Frankfurt nach Leipzig nahm definitiv keine Elfen im Bordrestaurant arbeiten bzw. wenn das Elfen sind, dann hat man am Nordpol echt n Problem mit Übergewicht. Aber das nur mal so am Rande.

Also wir halten fest, dass der Tag eigentlich ziemlich erfolgreich war. Doch dann kommt der Morgen danach und dann stellt man beim Schreiben des dreiundzwanzigsten Kalendertürchens fest, dass man wirklich Topvorbereitungen betrieben hat. Es wurden alle Klamotten eingepackt die man benötigt, auch die Geschenke und Weihnachtskarten wurden nicht vergessen, (welche übrigens gestern im Bordrestaurant geschrieben wurden und heute mit der Post auf ihrem Weg sind) und auch alle Dateien die marKo vom PC benötigt, um im schönen Sachsenlande etwas zu arbeiten und vor allem, um die Kalendertürchen zu schreiben & versenden, wurden auf die externe Festplatte gepackt. Und dann kommt der Moment wo dir auffällt, dass du exakt diese Festplatte auf deinem Schreibtisch hast liegen lassen und damit auch alle E-Mail-Adressen der Kalendertürchen-Mailempfänger. Was zur Folge hat, dass am 23. und 24. Dezember diesen Jahres keine Kalendertürchen eure Postfächer erfreuen.

Wie eingangs erwähnt, können wir damit nicht nur die Existenz Gottes beweisen, sondern auch zweifelsfrei feststellen, dass der Alte Humor hat. Und das ist doch eigentlich eine gute Erkenntnis, oder?

Kommen wir jetzt noch zum heutigen WER, welches marKo übrigens erneut erstellen musste, weil ratet mal wo das vorbereitete Rätsel liegt? Genau, auf dem Schreibtisch! Apropos WER, das gestrige war natürlich „Weihnachten in Familie“.

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Habt einen schönen 23. Dezember und denkt immer dran, Gott hat Humor!

der vom Weihnachtsmann kontrollierte marKo

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