unauffällige Spielmanipulation auf russisch: 20 Eigentore beim Endergebnis von 11 zu 9

Stellt euch mal vor ihr spielt einen Mannschaftssport und müsst ein Spiel verlieren, um in den anstehenden Playoff´s den leichteren Gegner zu bekommen. Was macht ihr? Genau, ihr strengt euch nicht sonderlich an und versucht vielleicht sogar ein geschicktes Eigentor zu erzielen. An sich ein guter Plan, oder?

Eigentlich schon. Doof ist halt nur wenn euer Gegner den gleichen Plan verfolgt. Dann habt ihr nämlich beide ein Problem. Und wenn keiner gewinnen, aber beide verlieren wollen, dann ist man in der russischen Brandy-Liga (so etwas wie Eishockey nur mit nem Ball) und zwar beim Spiel Baikal-Energiya gegen Vodnik Archangelsk. Gewonnen hat letztendlich Baikal-Energiya mit 11 zu 9 und erfolgreichster Goalgetter des Spieles war Vodniks Oleg Pivovarov mit 11 Toren.

Allerdings sollten sich die Verlierer nicht zu früh freuen, denn dem Bandy-Verband, kam das alles etwas komisch vor. Was wir ja überhaupt nicht verstehen können, denn so unauffällig wie beide Teams Eigentore geschossen haben (unser absoluter Liebling ist der Treffer in der 31. Minute), brauchte man schon Argusaugen. Somit wurde letztendlich ein Wiederholungsspiel veranlasst, aber auch in dem unterlag Vodnik Archangelsk erfolgreich. Dieses Mal allerdings nur 4 zu 3 und auch ohne irgendwelche Eigentore. Wir schätzen dieses Mal wurde die Sache wieder auf die alte Art und Weise geregelt, so wie es sich seit Jahrhunderten unter Sportlern gehört, mit Hilfe von Blut, Schweiß, Tränen und vor allen Dingen Geld.

Quelle: http://true-news.info/vodnik-and-baikal-energy-beat-match-with-20-own-goals/

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