Kauft nicht beim Juden 2.0 – Jürgen Kasek, Chef der Leipziger Grünen, gibt Kaufempfehlung ab und versucht sich dann rauszureden

Es ist ja keine Frage, dass diverse populistische Parolen der AfD enorm lächerlich sind. Uns schießen immer wieder vor Lachen Tränen in die Augen, wenn sich Professor Lucke vor die Kameras stellt und erklärt, dass man auf keinen Fall eine rechte Partei ist, aber an bestimmten Werten festhalten möchte. Das „Rechts“ gleich „konservativ“ und demzufolge „Werte erhaltend“ ist, vergisst der Professor dabei offensichtlich, aber sei´s drum, fest steht, dass es sich bei der AfD um eine demokratische Partei handelt und diese von ihren politischen Gegner auch entsprechend behandelt werden sollte.

Was nun aber mal überhaupt nicht geht ist, wenn die Grünen mal wieder zeigen, dass sie nicht demokratiefähig sind und versuchen ihre politischen Gegner mundtot zu machen, weil sie keine Argumente, außer Verboten, haben. Da dachten wir Naivlinge ja ernsthaft, dass die drei grünen Knallchargen aus dem EU-Parlament schon der Höhepunkt wären, als sie sich darüber beschwerten, dass sie in Ausschüssen tatsächlich mit Leuten reden müssen die eine andere Meinung haben. Aber weit gefehlt, denn dies toppte nun Jürgen Kasek, seines Zeichens Chef der Leipziger Grünen, nochmal ganz locker. Denn ganz im Sinne des politischen Vorbilds der Grünen, gibt Jürgen Kasek auf seinem Twitter-Account die Empfehlung ab, nicht mehr beim Juden AfD-Parteimitglied zu kaufen.

grün fordert - Kauft nicht beim Juden

Aber damit nicht genug, denn verrückter Weise fand das der AfD-Friseur nicht so toll und auch allgemein gab es wohl ein Shitstörmchen, was nun unsere grüne Flachpfeife dazu veranlasste zurück zu rudern und zu erklären, dass das einfach nur „bitterböser Sarkasmus“  war und wer das nicht verstanden hat, einfach nur dumm ist.

Ironie-Sarkasmus-Tweet-AfD-Kasek2

Lieber Jürgen,

klar bist Du bei den Grünen und ihr seid ja bekannt dafür, bigotte Schwätzer zu sein. Da kann ruhig „Pazifismus“ im Wahlprogramm stehen, das hält euch natürlich nicht ab in den Krieg zu ziehen. Und wenn man sich jahrzehntelang als grüner Moralapostel und Verfechter der Umwelt etabliert hat, dann kann man auch danach für die Automobillobby arbeiten. Kein Ding, ihr labert halt gern vom sauberen Wasser und sauft dann den Wein den Rüstungsunternehmen bezahlen. Kennt man ja von euch.

Aber der Unterschied zwischen den anderen Maulhelden und dir ist, dass der Rest deiner Partei wenigstens die Eier hat, zum eigenen Geschwätz zu stehen. Du Jammerlappen twitterst allerdings etwas gegen die AfD, merkst, dass es nicht clever war, löschst den Tweet und versuchst Dich dann wie in 6-jähriger Naseweis rauszureden. Anstatt das Rückgrad zu haben, zu dem Fehler zu stehen, erklärst Du, dass es doch ganz klar Ironie bzw. Sarkasmus war und wer das nicht versteht doof ist.

Da Du ja ein schlaues Bürschchen bist und total auf bitterbösen Sarkasmus stehst, wird es Dich sicherlich auch nicht stören, dass wir die Empfehlung aussprechen nicht den Chef der grünen Pädophilenpartei Leipzigs zu wählen.

Mit verächtlichem Gruße

Dein Schindluder!

Update 1. November 2014

Unser kleiner Aushilfsnazi Jürgen Kasek steht gerade vor Gericht und nach eigener Aussage geht es hier um nicht weniger als die allgemeine Meinungsfreiheit. Denn wenn er verurteilt werden würde, dann hätte dies  „schwerwiegende Auswirkung auf die Meinungsfreiheit“ – vor allem auf Internetportalen.

Bei mehrdeutigen Aussagen, so Kasek weiter, bestünde dann künftig immer die Gefahr von staatlichen Sanktionen. Das hätte letztlich einschüchternde Wirkung auf die freie Rede, freie Information sowie freie Meinungsbildung und würde die Meinungsfreiheit in ihrer Substanz treffen.

(Zitiert aus dem Artikel über Jürgen Kasek in der LVZ)

Wir sind ja mal ehrlich gespannt, ob man in Deutschland bald wieder Kaufempfehlungen wie „Kauf nicht beim Juden.“, „Kauf nicht beim Moslem.“, „Kauf nicht beim Kommunisten.“ öffentlich äußern darf. Alles im Sinne der freien Rede, freien Information und freien Meinungsbildung versteht sich.

19 Responses

  1. Danny
    Danny at |

    Jungs, ich liebe Eure Beiträge und Ihr macht mir oft Spaß !!
    Ich bin nun auch wahrlich kein „Grüner“ und immer ein Freund offener Worte.
    Und deswegen: was soll diese überkandidelte Retourkutsche ?? Habt Ihr das wirklich nötig ??
    Ich finds überflüssig und ziemlich blöde…
    Hoffentlich kann ich mich schon bald wieder bei Euch über echten Schindludersarkasmus freuen und muß
    keinen Schundleaderkommentar mehr bei Euch lesen !!
    (und fahrt bei dem Thema mal ein/zwei Gänge runter…. )

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  2. Lüth
    Lüth at |

    BVerfG Urteil vom 15.01.1958 1 BvR 400/51 „Lüth Urteil“ ist euch aber schon ein Begriff oder?

    Meinungsfreiheit und son kram. Boycottaufrufe sind vollkommen legitim in so einem Kontext.

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  3. Stefan Krüger
    Stefan Krüger at |

    in diesem Land wird mit zweierlei Maß gemessen, Eva Hermann wurde für Ihre Äusserung, dass an der Kindererziehung im Dritten Reich nicht alles schlecht war politisch und wirtschaftliche kastriert, sie bezieht heute Hartz IV.

    Die politisch Linken dürfen scheinbar alles, ebenso wie Edith Franke, Vorsitzende der Linken in Sachsen vor ca. einen Jahr im ZDF… „20 Jahren nach Ende der DDR sollte man mal Schluss machen mit dem Gerede über die Stasi, so schlimm war das alles nicht…..“

    Hätte jemand das gleiche für die Gestapo gesagt, würde er/sie jetzt zusammen mit Eva Hartz IV kassieren.

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  4. Kasek
    Kasek at |

    Ich bin halt ein Depp. Deshalb bin ich ja auch bei den Grünen.

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  5. Herman the German
    Herman the German at |

    Der Leipziger Chef der Grünen Kinderfi….erpartei, ein Vorbildlicher Demokretin.
    Die Antifaschistische Sozialisation in der Ehemaligen wirkt wohl noch nach.

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  6. Arbeit macht Frei 2.0 – Sachsens Grünenchef, Jürgen Kasek, veröffentlicht erneut Hommage an die Nazis | Schindluder

    […] Es war nur ein Ausrutscher. Es war unbedacht. Es war gar nicht so gemeint. Es war Satire. Und überhaupt wer das alles nicht versteht ist einfach dumm. Das waren die Ausreden von Jürgen Kasek, damals Chef der Grünen in Leipzig, als er im letzten Jahr frisch, fromm, fröhlich, frei ganz im Sinne der Nazis twitterte nicht beim Juden zu kaufen bzw. nicht zum AfD-Frisör zu gehen. […]

  7. Abartiger geht´s nicht: Jürgen Kasek, Chef BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN. Bekannt als die *inder*icker-Partei Deutschlands | IS KALIFAT "Kölner Hauptbahnhof" einmal ausmisten. STOPPT den Merkelstall Deutschland

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