Throwback Thursday – Preis- und Sortimentsliste für Fleisch in einem Bautzener KONSUM

Früher war bekanntlich alles besser und um genau zu sein vor mehr als 25 Jahren. Denn da gab es noch dieses kleine Fleckchen Land im Osten Deutschlands, wo die Welt einfach in Ordnung war. Im Großen und Ganzen war dies sehr nahe am Schlaraffenland. Wenn allerdings die Broiler mal nicht goldbraungebraten in den Mund flogen, dann konnte man immer noch zum Konsum gehen und dort kaufen was das Herz begehrte und zwar zu lumpigen Preisen.

Das war möglich, weil hier nicht der miese fiese Kapitalismus despotisch regierte, sondern die vorausschauende Planwirtschaft ihr fürsorgliches Zepter schwang. So konnte quasi 40 Jahre ein stabiler EVP garantiert werden. (EVP bedeutet angeblich EinzelhandelsVerkaufsPreis, aber nach dem allmächtigen Wissen von Schindluder kann man es viel mehr als EinheitlichenVolksPreis sehen).

Ihr glaubt uns nicht? Nun dann schaut doch einfach mal welch fabulöse Sachen damals über die Fleischtheke gereicht wurden? Da kostete ein Kilo Rinderzunge lumpige 9 Mark 80 oder Hammelherzen gabs für lausige 3 Mark 90. Kein Wunder, dass es in DDR Zeiten keine Vegetarier oder Veganer gab, denn wer konnte dazu bitte nein sagen?

Konsumanbebote

Quelle: www.kraftfuttermischwerk.de

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